StoreMore in Fuchstal: Erfahrungen für die Energiespeicherung

Wappen der Gemeinde Fuchstal

Wie lässt sich entscheiden, welcher Energiespeicher zu einem örtlichen Energiesystem passt? An dieser Frage arbeitete Fuchstal im Interreg-Projekt StoreMore mit. Die Gemeinde stellte reale Anlagendaten bereit und diente als Pilotstandort zur Prüfung der entwickelten Werkzeuge. Im Juni 2026 wurden Projektergebnisse auf der Abschlusskonferenz vorgestellt.

Fuchstals Beitrag: echte Daten für die Bewertung

Die Gemeinde beschreibt sich als Projektpartner 9 mit einem Projektbudget von 244.440 Euro. Für das gesamte Vorhaben nennt sie 2.178.580 Euro; 80 Prozent beziehungsweise 1.742.864 Euro stammen demnach aus Interreg-Mitteln.

Reale Betriebsdaten sind für eine solche Bewertung entscheidend: Ein Speicher muss zu den Zeiten passen, in denen Strom verfügbar ist oder gebraucht wird. Ein hoher jährlicher Ertrag einer Erzeugungsanlage beantwortet diese Zeitfrage noch nicht. Fuchstals bestehende Energieinfrastruktur bietet dafür einen praktischen Bezug.

Was der Workshop konkret herausarbeitete

Am 23. April 2026 organisierte BET Consulting einen Online-Workshop für Fuchstal mit 21 Beteiligten. Laut Interreg kamen unter anderem Netzbetreiber, Forschung, Speicherentwicklung, Finanzierung, Rechtsberatung und kommunale Vertreter zusammen. Im Mittelpunkt standen Batteriespeicher und deren Einbindung ins Stromnetz.

Als Hindernisse benannten die Teilnehmenden Engpässe beim Netzanschluss, unklare regulatorische Perspektiven und zu wenig digitalisierte Abläufe bei Netzbetreibern. Ihre Empfehlungen zielten auf standardisierte Anschlussprozesse, verlässliche Rahmenbedingungen und Anreize für einen netzdienlichen Speicherbetrieb.

Welche Ergebnisse weiter genutzt werden können

Bei der Abschlusskonferenz am 8. Juni 2026 am Campus Veszprém der Universität Pannonien wurden die StoreMore-Werkzeuge und zentrale Erkenntnisse präsentiert. Der zugehörige Interreg-Bericht erschien am 26. Juni.

Für kommunale Vorhaben ergibt sich daraus eine konkrete Prüfreihenfolge: Zunächst Erzeugung und Verbrauch zeitlich erfassen, dann geeignete Speichergrößen vergleichen und Netzanschluss sowie Betriebskonzept mitbewerten.

Die Verbindung zur Praxis zeigen Fuchstals Wärmenetz und Sektorenkopplung sowie die Windanlagen im Gemeindewald.

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Quellen

Gemeinde Fuchstal

Interreg: Workshop in Fuchstal

Interreg: Abschlusskonferenz, Bericht vom 26.06.2026

Datierung: Interreg-Abschlussbericht zur Konferenz, veröffentlicht am 26.06.2026. Quellenstand: 31.10.2026.