Das Elektroauto mit Solarstrom vom eigenen Dach laden
Das eigene Dach kann einen Teil des Stroms für das Elektroauto liefern. Wie viel im Alltag möglich ist, hängt besonders davon ab, ob das Auto während der Solarerzeugung zu Hause steht. Eine pauschale Kostenangabe je 100 Kilometer bildet diese Unterschiede nicht ab.
Den Tagesablauf als Planungsgrundlage nutzen
Schreiben Sie für eine typische Woche auf, wann das Auto am Stellplatz steht, wann die nächste Fahrt beginnt und welche Reichweite dann benötigt wird. Denken Sie auch an Wochenenden und Homeoffice-Tage. Diese Angaben helfen mehr als die Jahresfahrleistung allein.
Wallbox und Steuerung gemeinsam betrachten
Für das Laden vom eigenen Dach werden PV-Anlage und Ladestation benötigt; Speicher und Energiemanagement sind mögliche Ergänzungen. Direktes Laden während der Sonnenerzeugung vermeidet eine vorherige Zwischenspeicherung im Heimspeicher. Beim Überschussladen passt die Steuerung die Ladeleistung an den verfügbaren Solarstrom an.
Lassen Sie vom Fachbetrieb prüfen, ob Wechselrichter, Messung, Wallbox und Fahrzeug zusammenarbeiten. Fragen Sie nach Mindestladeleistung, Verhalten bei Wolken und der Möglichkeit, bei Bedarf rechtzeitig mit Netzstrom fertigzuladen. Die Komfortfunktion „morgen abfahrbereit“ und das Ziel „möglichst viel Solarstrom“ müssen zusammen geplant werden.
Kosten nachvollziehbar vergleichen
Unsere Empfehlung: Vergleichen Sie die Anschaffungskosten der Ladeeinrichtung getrennt von den späteren Energiekosten. Halten Sie die Annahmen zu Fahrleistung, Fahrzeugverbrauch, Ladeverlusten und Solarstromanteil fest. Verwenden Sie für den Solarstrom keine pauschale Annahme „kostenlos“: Die Anlage verursacht Kosten, und selbst genutzter Strom steht nicht für die Einspeisung zur Verfügung.
Quelle: Verbraucherzentrale: Mit eigener Ladestation Solarstrom laden.
Alle Beiträge zu Solarstrom & Energie · Kontakt zu LENA
Redaktionelle Zusammenstellung: LENA e.V. · Stand: 25. Oktober 2026.
Passende Angebote von LENA: Privathaushalte
