Rott: Gemeindesolarpark an der Reichlinger Straße

Wappen der Gemeinde Rott

Rott betreibt an der Reichlinger Straße eine eigene Freiflächen-Photovoltaikanlage. Der Solarpark liegt nach der örtlichen Berichterstattung auf einer ehemaligen Kiesgrube südlich der Straße nach Reichling. Das Marktstammdatenregister nennt den 30. Oktober 2019 als erstmalige Inbetriebnahme.

Die technischen Daten des Gemeindesolarparks

Die Einheit „PV-Freiflächenanlage Rott / Reichlinger Str.“ ist unter der Nummer SEE996667473847 registriert. Als Betreiber ist die Gemeinde Rott am Lech angegeben. Beim Abruf am 31. Oktober 2026 wird die Anlage als „In Betrieb“ geführt.

Die Modulleistung beträgt 749,55 kWp, die zugeordnete Wechselrichterleistung 726 kW. Die Ausrichtung ist Süd, die registrierte Neigung liegt zwischen 5 und 20 Grad. Das Register nennt Volleinspeisung und LEW Verteilnetz als Anschlussnetzbetreiber.

Eigene Erzeugung und Eigenverbrauch unterscheiden

Der bestehende Park ist damit ein kommunales Erzeugungsprojekt mit Netzeinspeisung. Davon zu unterscheiden sind Anlagen, die einen Verbraucher unmittelbar am jeweiligen Gebäude oder Betrieb versorgen.

Diese Unterscheidung ist in Rott auch historisch relevant: Die Berichterstattung vom April 2023 beschrieb neben dem bereits vorhandenen Solarpark Überlegungen zu Photovoltaik für die Kläranlage und die Trinkwasserversorgung. Dort ging es um Stromverbrauch direkt an kommunalen Einrichtungen.

Warum die frühere Flächennutzung eine Rolle spielt

Mit der ehemaligen Kiesgrube erhält eine bereits genutzte Fläche eine weitere Aufgabe. Einen verwandten Ansatz zeigt Egling mit Solarstrom auf der früheren Deponie.

Wer den Rotter Park beurteilen möchte, sollte außerdem Leistung und Ertrag trennen. Die rund 750 kWp beschreiben die installierte Modulgröße; wie viele kWh tatsächlich erzeugt werden, hängt vom Betrieb und den Bedingungen des jeweiligen Jahres ab.

Das Feuerwehrgerätehaus in Walleshausen ergänzt den Vergleich um ein Dachprojekt mit ausdrücklich vorgesehener Eigenstromnutzung. So werden unterschiedliche kommunale Wege zur Nutzung von Solarenergie nachvollziehbar.

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Quellen

Bundesnetzagentur: Anlage

Projektkontext, April 2023

Datierung: Inbetriebnahmedatum 30.10.2019 laut Marktstammdatenregister. Quellenstand: 31.10.2026.