Warmes Zuhause: Heizkosten senken und richtig lüften

Thermostatkopf an einem Heizkörper
Foto: Peter Koch

Ein warmes Zuhause braucht nicht automatisch eine höhere Thermostateinstellung. Oft lohnt es sich, zuerst die Wärmeverteilung und die alltägliche Nutzung anzusehen. Die auf unserer Website vorhandenen Hinweise der Verbraucherzentrale bieten dafür einen guten Ausgangspunkt.

Die Wärme im Raum ankommen lassen

Stellen Sie keine Möbel direkt vor Heizkörper und vermeiden Sie lange Vorhänge darüber. Prüfen Sie zugängliche Fenster- und Türdichtungen auf Schäden. Bei gluckernden oder ungleichmäßig warmen Heizkörpern kann Luft im System eine Ursache sein; stimmen Sie das weitere Vorgehen bei gemeinschaftlichen Anlagen mit der Hausverwaltung ab.

Temperatur und Feuchtigkeit zusammen betrachten

Wählen Sie die Temperatur passend zur Nutzung, ohne Räume stark auskühlen zu lassen. Es gibt keine einzelne Mindesttemperatur, die in jedem Gebäude zuverlässig vor Schimmel schützt. Bauzustand, kalte Oberflächen und Luftfeuchtigkeit spielen ebenfalls eine Rolle. Ein Hygrometer hilft bei der Beobachtung.

Lüften statt dauerhaft kippen

Während der Heizperiode ist kurzes Lüften mit weit geöffneten Fenstern meist sinnvoller als dauerhaft gekippte Fenster. Nach Duschen oder Kochen sollte Feuchtigkeit zeitnah abgeführt werden. Türen zwischen deutlich unterschiedlich beheizten Räumen sollten geschlossen bleiben, damit warme, feuchte Luft nicht in kältere Zimmer gelangt.

Bleiben Feuchteprobleme bestehen, sollten auch bauliche Ursachen untersucht werden. Schimmel ist nicht pauschal auf falsches Verhalten zurückzuführen.

Sie möchten die nächsten Schritte besprechen? LENA hilft Ihnen, eine passende Beratung zu finden.

Quellen und weiterführende Informationen

Warmes Zuhause ohne hohe Heizkosten, 03.12.2024 (PDF) · Ältere Presseinformation zu Dämmen und Lüften (2022) · Verbraucherzentrale: Heizen und Lüften