Stromtarife vergleichen: Auf die Gesamtkosten kommt es an
Ob ein Stromtarif günstig ist, hängt vom eigenen Verbrauch und den Vertragsbedingungen ab. Statt eine ältere Meldung über steigende Preise als aktuelle Nachricht zu verwenden, lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die eigene Rechnung.
Die Ausgangsdaten zusammentragen
Halten Sie Jahresverbrauch, Grundpreis, Arbeitspreis und Vertragsende bereit. Für eine PV-Anlage ist dabei der tatsächliche Strombezug aus dem Netz wichtig. Der gesamte Stromverbrauch im Haus ist nicht gleich der Strommenge, die Sie noch beim Lieferanten einkaufen.
Einmal mit und einmal ohne Bonus rechnen
Für einen einfachen Festpreisvergleich rechnen Sie: Jahresgrundpreis plus erwarteter Netzbezug mal Arbeitspreis. Setzen Sie bei allen Angeboten dieselbe Verbrauchsmenge ein. Führen Sie einen einmaligen Bonus separat auf. So sehen Sie, ob der Tarif auch ohne die Prämie zu Ihnen passt.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die Voreinstellungen von Vergleichsportalen zu prüfen und Preise mit den Angaben des Anbieters abzugleichen. Ein Portal bildet nicht automatisch den gesamten Markt ab. Bei Bonustarifen sind außerdem die Bedingungen der Auszahlung und die Kosten im zweiten Vertragsjahr wichtig.
Nicht nur die billigste Zeile auswählen
Unsere Empfehlung: Schreiben Sie für zwei oder drei Angebote auch Laufzeit, Kündigungsfrist, Umfang der Preisgarantie und erreichbaren Kundenservice auf. Legen Sie einen Termin zur erneuten Prüfung vor dem Vertragsende fest. Wer sich nicht regelmäßig um einen Wechsel kümmern möchte, sollte diesen Aufwand in die Entscheidung einbeziehen.
Quellen: Verbraucherzentrale: Passenden Tarif finden; Hinweise zu Bonustarifen.
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Redaktionelle Zusammenstellung: LENA e.V. · Stand: 25. Oktober 2026.
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