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Windkraft Thaining PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Betz Günther   
Dienstag, den 24. November 2015 um 10:37 Uhr

Leider hat die Planung nicht geklappt!

Artikel der 18.3.2016 aus der LT

unsere frühere Darstellung:

„Gegenwind für das geplante Windrad“ (Thaining)

Windkraft für Thaining

Die neu gegründete Initiative: „Gegenwind – Thaining schützen!“ hat sich zum Ziel gesetzt:
… „die Bürger über mögliche Risiken des geplanten Windkraftprojektes zu informieren.“,
jedoch heißt es dann weiter: „Sie wollen jetzt Maßnahmen prüfen, wie das Vorhaben verhindert werden kann.“

Die Energieerzeugung wird immer sichtbar sein. Ein Windrad ist ein sichtbares Zeichen für regenerative Stromerzeugung. Warum dies woanders sinnvoll sein soll – nur nicht in Thaining, kann man nur unter Anwendung des St. Florians – Prinzip nachvollziehen.

Die Energiewende bedeutet auch: dezentrale Energieerzeugung vor Ort und keine Atom- und Kohlekraftwerke die zentralistische, sichtbaren Zeichen einer problematischen Art der Energieerzeugung sind!

Die geplante Windkraftanlage soll in einer Entfernung von 1100 m zum Ortsrand gebaut werden. Alle Messungen zum Infraschall wurden auf Entfernungen von 500m bzw. 800m durchgeführt. Bei einer Entfernung von 500m liegen die Werte bereits deutlich unter Grenzwerten. Bei einer Entfernung ab 800m ist eine Differenzierung zwischen Wind, weiteren Schallerzeugern (z.B. Autos) und einer Windkraftanlage nicht mehr möglich.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung durch ein Fachplanungsbüro liegt aufgrund der besseren Windsituation über der der Anlagen im Fuchstal. Bei einem Betriebsbeginn im Jahr 2016 und den geltenden Einspeisevergütungen ist von einer soliden Ertragssituation auszugehen.

Vermehrte Nutzung der Solarenergie: Um eine Leistung einer 3 Megawatt Windkraftanlage ersetzen zu können bedürfte dies einer Freiflächenphotovoltaikanlage in der Größenordnung von 6 Fußballfeldern. Freiflächenanlage dürfen jedoch nur noch auf Konversionsflächen (ehemalige Mülldeponien o.ä.) installiert werden. Eine solche Fläche ist im Raum Thaining nicht verfügbar. Alternativ würde man bei einer installierten Leistung von 5 kWpeak auf der Dachfläche eines Einfamilienhauses ca. 1000 Häuser benötigen. Diesen Beitrag jedoch kann die Strahlungsleistung der Sonne im Winter nicht erbringen. Deshalb benötigen wir einen Mix von regenerativer Energie. Die Windkraft ist aktuell die effizienteste und ressourcenschonendste Erzeugungsmöglichkeit für elektrische Energie.

Bayern bezieht derzeit noch ca. 46% seiner elektrischen Energie aus Atomkraftwerken die abgeschaltet werden sollen. Da die Energieeinsparpotentiale bei Gewerbe und Industrie zwar erheblich aber in der Umsetzung begrenzt sind, und die Einsparpotentiale der Kommunen und der Privathaushalte nicht ausreichen, benötigen wir den Einsatz von regenerativen Energien.

LENA steht als sachgerechter Berater allen Bürgern im Landkreis zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Artikel Lena ist für Windkraft!

Artikel Der Rotmilan

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. März 2016 um 13:21 Uhr