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Treffen der Fachgruppe 2 - Erneuerbare Energien

!Die Termine (2-monatlich) finden im Landratsamt, Besprechungszimmer Foyer über Zulassungsstelle,  ab 19.00 Uhr statt!

 

Nächster Termin:

Donnerstag, 14.06.2018

 

Wir freuen uns immer über Neuzugänge. Bringen Sie ihr Know How, ihre Ideen und vielleicht ihr Wunschthema mit.

 


 

Die Fachgruppe 2Erneuerbare Energie versucht alle Bereiche zur Erzeugung von regenerativer Energie abzudecken. Wir haben eine Bestandsaufnahme und einen Status zu den Bereichen Windkraft, Wasserkraft, Geothermie, Photovoltaik und Solarthermie aufgenommen. Großprojekte wie Wind- und Wasserkraft sind stark von den kommunalen und übergeordneten Vorgaben abhängig. Hier erörtern wir die Fakten und versuchen die realen Möglichkeiten mit den Beteiligten zu diskutieren.

 

Unsere aktuellen Themen sind:

- Die Sektorkopplung im Landkreis Landsberg. Das bedeutet der Energieübergang von einer Energieform (z. B. Strom) in eine Andere (z. B. Wärme oder Bewergung).

- Am 12.04.2018 haben wir nach einem interessanten Vortrag von Herrn Merlin über die technischen Möglichkeiten der Methanisierung intensiv über die Einsatzmöglichkeiten von Power to Gas im Landkreis Landsberg diskutiert.

 


 

"Die Sonne kann uns bei der Energieeinsparung in den Wohngebäuden sehr hilfreich sein. Um zu klären ob Photovoltaik oder Solarthermie beim Neu- und Altbau die besseren Werte bringen haben wir folgende Untersuchung  durchgeführt."

Heizungskosten sparen mit Sonnenkollektoren

Neubau-Tabelle

Altbau-Tabelle

 

 


 

Bild – Sonnenhaus Vorster in Dießen.
Erneuerbare Energie versucht alle Bereiche zur Erzeugung von regenerativer Energie abzudecken. Wir haben eine Bestandsaufnahme und einen Status zu den Bereichen Windkraft, Wasserkraft, Geothermie, Photovoltaik und Solarthermie aufgenommen. Großprojekte wie Wind- und Wasserkraft sind stark von den kommunalen und übergeordneten Vorgaben abhängig. Hier erörtern wir die Fakten und versuchen die realen Möglichkeiten mit den Beteiligten zu diskutieren.
Unsere aktuellen Projekte sind:

  • Ab 2016 soll im Landkreis Landsberg die Biotonne eingeführt werden. Hier wollen wir den Kreistag unterstützen aus Sicht der Energie- und CO2-Belastung die Ausschreibung der künftigen Entsorgung mit entsprechenden Parametern zu versehen.
  • Die Solarthermie und möglicherweise auch die Photovoltaik sehen wir als hervorragende Systeme, um auch im Bestand bis zu 50% Heizenergie einzusparen. Hier arbeiten wir daran, dies den Bürgern zusammen mit geeigneten Partnern nahezubringen.

Vor allem die Potentiale der Solarthermie sind gemäß KSK noch bei weitem nicht ausgeschöpft:

Ohne die Substitution des Heizöls im ganzen Landkreis durch direkte Nutzung der Sonnenwärme ist das Ziel der Reduktion von 12 auf 6 Tonnen CO2 pro Kopf nicht darstellbar. Hier wird unser Tätigkeitsschwerpunkt in der Aufklärung aller Beteiligten Akteure in den nächsten Jahren liegen müssen.

 


 

Beim Wärmetransport wird eine Salzschmelze (Natriumacetat) in einem hochisolierten Tankwagen auf 100 °C erwärmt, z.B. an einer Biogasanlage. Die Wärme wird dann zu einem Abnehmer (Schwimmbad, Schule) transportiert und in das dortige Wärmenetz eingespeist. Bei dieser Form des Transportes wird die freiwerdende Kristallisationswärme, d.h. der Phasenübergang vom flüssigen in den kristallinen Zustand, genutzt.

(in Friedberg)

Damit können jährlich bis zu 100.000 Liter Öl oder 100.000 m3 Erdgas eingespart und ca. 200 t CO2 vermieden werden.

 

 


 

Fotovoltaikanlage auf dem IKG (17.12.2014)

Als noch aktiver Lehrer am Ignaz-Kögler-Gymnasium war es mir immer ein Dorn im Auge, dass das IKG als wohl einzige Landkreisschule keine Fotovoltaikanlage auf dem Dach hatte. Mir war es ein Anliegen, dass auch aus pädagogischen Gründen, die Schüler auf einem Display sehen können, wie viel sauberer Strom produziert wird. Als Vorbild diente mir die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des evangelischen Gemeindehauses, die ich vor 10 Jahren mit einem ebensolchen Display im Gemeindesaal habe installieren lassen.

Leider war der Weg ziemlich steinig: Verwies doch der ehemalige OB Lehmann auf die Altstadtsatzung, die solch eine Anlage innerhalb des Gebietes verbiete. Erfreulicherweise war der neue OB Neuner aufgeschlossener der Sache gegenüber und so konnte ich bei einer Begehung die  Stadtbaumeisterin davon überzeugen, dass eine Anlage in das Süddach der Schule eingebaut überhaupt nicht stören würde, da sie von der Stadtmitte bzw. Lechstr.  aus nicht gesehen werden könnte .  Es gab  Einiges Hin und Her zwischen Stadt und Landkreis:  Wer soll sie überhaupt installieren ? Stadt Landsberg, Stadtwerke oder Landkreis ? Nachdem der Bauausschuss der Stadt Landsberg eine Ausnahme von der Altstadtsatzung machte und  sich für die Installation einer solchen Anlage aussprach, beschloss der Kreistag zu prüfen, ob  eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des IKGs wirtschaftlich zu betreiben sei. Nach Angaben der Kreisverwaltung  kann die Anlage wirtschaftlich betrieben werden . Nach 20 Jahren wird mit einem positiven Ergebnis in Höhe von knapp 10.000,- EUR gerechnet. Erfreulicherweise nahm sich LENA in Person von Jochen Müller der Sache an, und so war ich hocherfreut als ich im IKG-Info des Monats Dezember folgende Meldung las :

 

"Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Ignaz-Kögler-Gymnasiums in Betrieb (Sto) Beim morgendlichen Blick auf den digitalen Vertretungsplan im Haupteingangsbereich der Schule wird den aufmerksamen Beobachtern nicht entgangen sein, dass sich links neben dem großen Bildschirm seit einigen Tagen ein zweiter befindet. Über ihn können interessierte Schüler, Lehrkräfte und Besucher genau verfolgen, wie viel die vor Kurzem auf dem Dach unserer Schule in Betrieb genommene Fotovoltaik-Anlage erwirtschaftet. Der Kreisausschuss stimmte in seiner Sitzung vom 11. März 2014 der Errichtung einer Dachphotovoltaikanlage auf dem Ignaz-Kögler-Gymnasium (BTC) mit einer Leistung von rd. 22 kWp durch den Landkreis zu. Für die Maßnahme wurde ein Budget in Höhe von 40.000 Euro zur Verfügung gestellt. Jost Handtrack, mittlerweile pensionierter Lehrer des Ignaz-Kögler-Gymnasiums, hatte sich jahrelang für die Errichtung der Anlage auf dem Schuldach stark gemacht."

 

Jost Handtrack ( natürlich LENA-Mitglied )

 


 

Besichtigung der Energieerzeugung in St.Ottilien am 5.6.2014

 

Artikel siehe Archiv


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. April 2018 um 08:26 Uhr